Dipl.-Vw. Angelika Demmer
Öffentlichkeitsarbeit

gedacht . gebaut . bewohnt . zerstört . verfremdet . restauriert . neu interpretiert
Am 16. Mai startete eine dreitägige Feier zur Eröffnung zweier wieder auferstandener Meisterhäuser in Dessau. Sie komplettieren das Ensemble der Musterhaussiedlung der Meister des Bauhauses. Die Architekten - Bruno Fioretti Marquez - haben eine gelungene Balance zwischen radikaler Abstraktion und kaum erreichbaren totalen Rekonstruktion gefunden (Quelle: baunetz). Beiden Extremen würde dadurch kein erhöhter Zuspruch gewährt und man möchte vermuten, dass diese leisen und schweigend zurückhaltenden Gestalten die versöhnlichste Idee der Neu-Interpretation darstellen. Vermehrt wird geschrieben die neuen 'alten' Meisterhäuser erscheinen gespenstisch und unheimlich. Tatsächlich wirken die Kuben nach außen wie hermetisch abgeriegelt. Die blinden und transluzenten Öffnungen stehen unter dem Leitbild der "Unschärfe" und der Leichtbeton - gegossen in selbstverständlicher Akkuratesse - konturiert die Ungenauigkeit der Historie. Die gebaute Idee wirkt befremdlich aber gleichzeitig auch nachvollziehbar, sie erscheint seelenlos und erzählt doch so viel, sie ist kalt und dennoch unheimlich anziehend.

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Deutscher Stahlbau. Gut beraten. Deutscher Stahlbau. Gut beraten.

Stahlsorten

Die europäischen Qualitätsstahlhersteller liefern die klassischen Baustähle und Feinkornbaustähle in höchster Qualität: unlegierte Baustähle und normalgeglühte oder normalisierend gewalzte Feinkornbaustähle. Letztere zeichnen sich durch eine höhere Zähigkeit aus und sind in Streckgrenzen bis 460 MPa verfügbar.
Mit den modernen thermomechanisch gewalzten oder vergüteten Feinkornbaustählen können weitere positive Eigenschaften wie hohe Zähigkeit bei tiefen Temperaturen (Kaltzähigkeit), gute Schweißeignung auch ohne aufwändiges Vorwärmen, gute Eigenschaften auch in Dickenrichtung der Profile (Vermeidung von Terassenbrüchen), besonders dicke Profile bei gleichbleibender Materialfestigkeit oder besonders hohe Streckgrenzen erreicht werden.

Unsere Stahlhersteller haben meist jeweils eigene Markenstähle, die in ihren Eigenschaften weit über die genormten Materialanforderungen hinaus gehen.
Gerne beraten wir Sie, wie Sie diese Vorteile gewinnbringend nutzen können.
 

Gängige Stahlsorten sind:

  • unlegierte Baustähle (DIN EN 10025-2: S235, S275, S355)
  • normalgeglühte/normalisierend gewalzte, schweißgeeignete Feinkornbaustähle
    (DIN EN 10025-3: S275 N/NL, S355 N/NL, S420 N/NL, S460 N/NL)
  • thermomechanisch gewalzte, schweißgeeignete Feinkornbaustähle
    (DIN EN 10025-4: S275 M/ML, S355 M/ML, S420 M/ML, S460 M/ML)
  • wetterfeste Baustähle (DIN EN 10025-5: S235 W, S355 W/WP)

Hinweise für entsprechende Liefernormen

Die DASt-Richtlinie 009, äquivalent mit DIN EN 1993-1-10, liefert ein auf der Bruchmechanik basierendes Verfahren zur Stahlgütewahl für Stahlbauten zur Vermeidung von Sprödbruch bei niedrigen Temperaturen.

Besonders bei dicken Querschnitten kommt der Wahl der richtigen Stahlgüte eine große Bedeutung zu. mehr

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Sprechen Sie uns an. Wir helfen kostenfrei und unabhängig.

Weitere Informationen zu Stahlsorten finden Sie auch auf den Seiten der Stahlhersteller und der Stahlhändler.