Dr. Ing. Roland F.
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ILEK Chicago Exkursion - Hochhausentwürfe
Die Eindrücke, die die Studierenden auf der Reise gesammelt haben und die daraus enstandenen Hochhausentwürfe findet ihr zusammengefasst in dem PDF anbei. Wir freuen uns über jede Einreichung aus den Arbeiten sowie über Einreichungen anderer Studierender zu unserem nächsten Förderpreis. 20170628_reader_ILEK_final  

Deutscher Stahlbau. Gut beraten.Deutscher Stahlbau. Gut beraten.

Rheinbrücke Speyer - Seilsanierung

Bericht von Roland Friede | Ingenieurgruppe Bauen:

Die Rheinbrücke bei Speyer ist eine Schrägseilbrücke mit einer Gesamtlänge von 456m. Der 87m hohe Stahlpylon hat eine A-Form und ist vollständig vom Überbau getrennt. Das Flussfeld wird über eine Länge von 275 frei überspannt. Der Überbau besteht aus einem zweizelligen Hohlkastenquerschnitt und einer 33m breiten, orthotropen Fahrbahnplatte. Die Brücke wurde 1974 nach drei Jahren Bauzeit eröffnet.

Aufgrund von Umwelteinflüssen, Verkehrs- und Streusalzbelastung wurde eine Erneuerung des Korrosionsschutzes erforderlich. Für die Arbeiten mussten die Seile und der Pylon zum Schutz vor der Witterung eingerüstet werden. Die Planer standen vor der Aufgabe eine mobile Rüstung zu erstellen mit der Auflage den laufenden Verkehr so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Dafür wurde ein Traggerüst über die Fahrbahn gespannt, um die Fahrzeuge vor herab fallenden Gegenständen zu schützten. Oberhalb des Gerüsts wurde der Pylon mit einem stationären Turm eingehaust. Für die Seile wurde eine mobile Konstruktion geplant, die im Laufe der Arbeiten immer wieder versetzt wurde.

© Roland Friede | Ingenieurgruppe Bauen


Zur Erneuerung des Korrosionsschutzes der Seile landseitig wurde eine Seilbefahranlage erstellt, welche mit Hilfe eines Litzenhubsystems verfahren wird. Die Seilbefahranlage besteht aus Stahlhohl-, Stahlwalzprofilen und Allroundgerüst, welche mit Protectplatten eingehaust ist.

Zur Bedienung des Litzenhubsystems sowie zur Sanierung der Anschlussbereiche am Pylon war ein Hängegerüst aus Modulgerüst am Pylon erforderlich. Die Befahranlage hat ein Gesamtgewicht von 44t, davon Baustahl 31,3t.

Bericht von Feig Gerüstbau:
Landseite

© Feig Gerüstbau


Zur Sanierung der Seile wurde eine Stahlkonstruktion aus 80 m hohen Rüsttürmen erstellt. Umbauung der Seile mittels dichter Einhausung aus Protectplatten. Die Rüsttürme werden nach Baufortschritt ab- und wieder aufgebaut.

Die Auflagerkonstruktionen werden mittels Hydraulikpressen versetzt. Zur Sanierung der Seile wurde eine Allroundgerüstkonstruktion (ca. 65 t) erstellt.

Die Seile wurden ebenfalls mit einer dichten Einhausung aus Protectplatten eingehaust. Die Gerüstkonstruktion wird nach Baufortschritt umgesetzt.

Flußseite

© Bild 1: Peter Sandbiller, Karlsruhe | Bild 2+3: Feig Gerüstbau


Zur Sanierung der Seile wurde eine Stahlkonstruktion aus 80 m hohen Rüsttürmen erstellt. Umbauung der Seile mittels dichter Einhausung aus Protectplatten. Die Rüsttürme werden nach Baufortschritt ab- und wieder aufgebaut.

Die Auflagerkonstruktionen werden mittels Hydraulikpressen versetzt. Zur Sanierung der Seile wurde eine Allroundgerüstkonstruktion (ca. 65 t) erstellt.

Die Seile wurden ebenfalls mit einer dichten Einhausung aus Protectplatten eingehaust. Die Gerüstkonstruktion wird nach Baufortschritt umgesetzt.

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