Marek T.
Möglich-Macher
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ILEK Chicago Exkursion - Hochhausentwürfe
Die Eindrücke, die die Studierenden auf der Reise gesammelt haben und die daraus enstandenen Hochhausentwürfe findet ihr zusammengefasst in dem PDF anbei. Wir freuen uns über jede Einreichung aus den Arbeiten sowie über Einreichungen anderer Studierender zu unserem nächsten Förderpreis. 20170628_reader_ILEK_final  

Deutscher Stahlbau. Gut beraten.Deutscher Stahlbau. Gut beraten.

Ressourceneffizienz

Inhalt

Die anhaltende Ressourcenverknappung sowie hohe Emissionen und Abfallaufkommen waren wesentliche Gründe, das Nachhaltige Bauen stärker voranzutreiben. Allein in Deutschland gehen über 60% aller Abfallmaterialien, ungefähr 50% der nichtbiologischen Rohstoffe sowie über 40% des Primärenergiebedarfs auf die Herstellung, Nutzung und Entsorgung von Bauwerken zurück. Auf der anderen Seite ist die Bau- und Immobilienbranche in Deutschland mit 10% des Bruttoinlandsproduktes sowie 8% der Arbeitsplätze auch ein wichtiger Wirtschaftssektor, der auch zukünftig wachsen soll und wird.

Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, die zur Verfügung stehenden Ressourcen so effizient wie möglich einzusetzen. Hierbei kommt der Gebäudehülle eine Schlüsselrolle zu, da sie den Energieverbrauch, der im Lebenszyklus des Gebäudes entsteht, beeinflussen kann. Aber auch die Wahl der eingesetzten Baustoffe wirkt sich auf die ökologischen Eigenschaften eines Bauwerks aus. Hierbei sind insbesondere drei Fragestellungen relevant:

  • Welche Umwelteinwirkungen sind während der Herstellung entstanden?

Grundsätzlich sollte versucht werden, möglichst Produkte mit kleinem „ökologischem Fußabdruck“ zu verwenden, also Baustoffe die bei ihrer Herstellung wenig Energie- und Wasser verbrauchen und gleichzeitig wenige Emissionen wie Treibhausgase freisetzen.

  • Wie viel „Bauwerk“ kann mit einer Einheit des Produktes hergestellt werden, also wie effizient kann es eingesetzt werden?

Allein der Vergleich von umweltrelevanten Kennzahlen reicht nicht aus, um die ökologische Wertigkeit eines Bauproduktes zu bestimmen. Es muss auch stets geprüft werden, wie viel Funktionalität der Einsatz eines Bauproduktes bietet, also beispielsweise wie viel Nutzfläche mit einem Kilogramm eines Baustoffs erreicht wird oder welche Einsparungen eine Wärmedämmung im Laufe des Lebenszyklus‘ liefert . Vergleiche hierfür sind meistens nur auf Gebäudeebene möglich, da beispielsweise geringere Konstruktionsgewichte einer bestimmten Bauweise auch geringere Fundamente ermöglichen können.  Nur wenn gleichartige Produkte unterschiedlicher Hersteller zur Auswahl stehen können Umweltkennzahlen direkt zu einem Vergleich herangezogen werden.

  • Was passiert mit dem Baustoff wenn das Gebäude zurückgebaut wird? Wiederverwendung, Wertstoffkreislauf oder Deponie?

Die Frage, ob ein Bauprodukt nach dem Rückbau wiederverwendet werden kann oder entsorgt werden muss spielt im Rahmen einer nachhaltigen – also zukunftsfähigen – Betrachtung eine entscheidende Rolle. Können die Produkte wiederverwendet oder ohne Qualitätsverlust recycelt werden stehen sie auch künftigen Generationen zur Verfügung. Können sie nur geringer wertig recycelt, verwertet oder gar entsorgt werden, müssen sie auch im nächsten Lebenszyklus durch primäre Ressourcen ersetzt werden. Durch die Wiederverwendung bzw. das Recycling wird zudem die zu deponierende Abfallmenge reduziert.

Ansprechpartner Nachhaltigkeit

Raban Siebers, MSc
Tel. 0211 / 6707-560
Fax 0211 / 6707-829 
raban.siebers(at)bauforumstahl.de

Nachhaltigkeit - Aufsätze, Artikel, Informationen

Arbeitsentwurf des BMU
für ein Deutsches Ressourceneffizienzprogramm (ProgRess)

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Feuerverzinkte Baustähle
jeweils inkl. LEED-Beiblatt

Ökobilanzieller Vergleich von Hallen unterschiedlicher Bauweisen

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Nachhaltige Argumente für das Bauen mit Stahl.

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"TargetZero" ist ein Britisches Projekt  das Architekten und Ingenieuren kostenlose Informationen zur Verfügung stellt um die CO2-Bilanz von Gebäuden zu verbessern.

Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt Energie GmbH: Verbesserung von Rohstoffproduktivität und Ressourcenschonung, F+E Vorhaben im Auftrag des Umweltbundesamtes, Förd. Kennz. 206 93 100/01, Das Bedürfnisfeld "Bauen und Wohnen", Hintergrundpapier für die Veranstaltung "Zukunftsdialog Rohstoffproduktivität und Ressourcenschonung" am 18.04.2007 in Düsseldorf

Kuhlmann, U., Pelke, E., Hauf, G., Herrmann, T., Steiner, J., Aul, M.: Ganzheitliche Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen bei Verbundbrücken unter Berücksichtigung des Bauverfahrens und der Nutzungsdauer, Beitrag auf Basis eines Gutachtens für die Hessische Straßen- und Verkehrsverwaltung im Rahmen des hessischen Großprojektes „Staufreies Hessen 2015“, Zeitschrift Stahlbau Nr. 76 (2007), Heft 2, Berlin

Kuhlmann, U., Hauf, G., Institut für Konstruktion und Entwurf Universität Stuttgart: Wirtschaftlichkeit von Verbundbrücken unter Berücksichtigung der Nutzungsdauer, Gutachten für die Hessische Straßen- und Verkehrsverwaltung, Wiesbaden 2008

Forschungsvereinigung Stahlanwendung e. V. FOSTA (Hrsg.): Untersuchungen zum verstärkten Einsatz von Stahlverbundkonstruktionen bei Brücken kleiner und mittlerer Stützweiten, Projekt 629 Schmitt Stumpf Frühauf und Partner Ingenieurgesellschaft im Bauwesen mbH, München, Dipl.-Ing. V. Schmitt, Deutsche Bahn AG, Frankfurt, Dipl.-Ing. Britta Schülke, Düsseldorf 2005

Zur Ressourceneffizienz und Ökobilanzierung von Baustahl in geschlossenen industriellen Kreisläufen - Beitrag im www.bauingenieur.de

Economic application of composite beams with moderate high strength materials
- Eurosteel 2008, Graz