Dipl.-Ing. Hans-Werner Girkes
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Tag der Architektur'14 . Katharinenturm
Bevor ich meine Entdeckungen des diesjährigen "Tag der Architektur" vergangenes Wochenende zeige, möchte ich - längst überfällig - ein Objekt in Magdeburg vorstellen, welches letztes Jahr (Sommer 2014) seine Türen öffnete zum Motto "Architektur bewegt". Am letzten Juniwochenende im Jahr findet nahezu bundesweit dieser besondere Tag statt. Hier kann sich jeder Architektur- oder Kulturinteressierte einzelne Objekte in zahlreichen Städten ansehen und sich dazu die Geschichten und Intentionen der Projektbeteiligten anhören. Im vergangenen Jahr stand das Logistik- und Verwaltungszentrum GUNZ und der "Katharinenturm" - beides in Magdeburg - auf meinem Laufzettel. Der Katharinenturm ...ist eine kleine Sehenswürdigkeit in unserer Domhauptstadt in Sachsen-Anhalt. Nicht so berühmt wie der Dom selbst, das Hundertwasserhaus oder der Elbauenpark, jedoch voll gepackt mit Geschichte und Leben. Anstelle des heutigen Wohn- und Geschäftshauses stand einst die Kirche St. Katherinen. Im Bombenangriff des Zweiten Weltkrieges brannte die Kirche aus und in der Zeit der DDR wurden die Überreste des Sakralbaus entgültig entfernt. Es entstand neu: Das Haus der Lehrer. Nach tiefgreifendem Umbau sehen wir heute den Katharinenturm - ein modernes Wohn- und Geschäftshaus im Zentrum Magdeburgs. Besichtigen konnte man die oberste Etage, das 11. Obergeschoss: Die Konferenzetage gab einen beeindruckenden Blick über der Stadt Magdeburg frei. Während das Design der Innenräume eher um zurückhaltende und harmonische Eleganz bemüht ist, verkörpert die Fassade bei Einbruch der Dunkelheit einen lauten und auffallenden Charakter. Da die Besichtigung tags stattfand, habe ich leider keine entsprechenden Fotos dazu. Auf der Internetpräsenz des Bauwerks liest man aber von insgesamt 16.000 LED's, die das Hochhaus bei Nacht illuminieren. Und das tun sie - Weiß, Violet, Grün... Ein Schwerpunkt beim Umbaukonzept war die Thematik mit den Loggien in den Eckbereichen. Diese verdrehen sich von Geschoss zu Geschoss. Wie eine Ziharmonika falten sich die großen Fensterkonstrukionen - in zwei Ebenen: innen und außen - zur Seite und öffnen damit den Raum nach außen bzw. holen das "Draußen" herein. (li. Johanniskirche, re. Breiter Weg und am Horizont der Magdeburg Dom)

Deutscher Stahlbau. Gut beraten.Deutscher Stahlbau. Gut beraten.

Presseinformation 01.5 / 2015   |    Januar 2015

Deutscher Stahlbau auf BIM gut vorbereitet – mit BIM zur integralen Planung

Gut aufgestellt ist der Stahlbau im Hinblick auf die immer wichtigeren integralen Planungsprozesse mithilfe von BIM – Building Information Modeling. Die Arbeitsmethode mit dem Ziel, Gebäude ganzheitlich und effizient zu planen, auszuführen und zu bewirtschaften rückt immer stärker in den Fokus von Bauunternehmern, Architekten, Ingenieuren und weiteren Fachplanern. Dabei kommt dem Stahlbau mit seiner industriellen Vorfertigung und just-in-time-Lieferung zugute, dass die Vernetzung zwischen Planung und industrieller Fertigung mit standardisierten Schnittstellen schon lange praktiziert wird und die Weiterentwicklung hin zu BIM ein logischer Schritt ist.

Die technischen Entwicklungen im Stahlbau der letzten Jahre sind rasant. Der Stahlbau ist dank neuer Fertigungs- und Montagetechnologien und neuer Stähle zu einer High-Tech Branche geworden. Die Nutzung von 3D-Modellen bei der CAD-Darstellung, die Übertragung von NC-Daten aus der Konstruktion an die Fertigung und die elektronische Begleitung der Montage sind inzwischen oft geübte Praxis. "Im Stahlbau ist Building Information Modeling (BIM) seit vielen Jahren fest verankert. Doch nur wenn BIM über alle Gewerke hinweg zum Einsatz kommt, kann es bei der Nutzung zu einem echten und nachhaltigen Mehrwert kommen", so Volker Hüller, Geschäftsführer von bauforumstahl.

Mit BIM können Bauwerke bis ins kleinste Detail ganzheitlich geplant werden. Dank parametrischer Komponenten lassen sich Änderungen schnell und einfach umsetzen. Der Vorteil einer umfassenden Dokumentation des Gebäudes über den gesamten Lebenszyklus liegt auf der Hand: Während nach traditionellen Planungsmethoden Informationen

in jeder Planungs- und Ausführungsphase neu aufbereitet werden müssen und wertvolle Daten von einem zum nächsten Projektabschnitt verloren gehen können, werden die Gebäudedaten beim Building Information Modeling kontinuierlich gesammelt und komplettiert.

Auf dem Vortragscampus von bauforumstahl am Mittwoch, 21.01.2015, 14:00-16:30 Uhr, Stand B2.318 werden in einem Forum in Kooperation mit dem VDI die Bedeutung von BIM sowie beispielhafte Projekte und Arbeitsweisen im Stahlbau vorgestellt.

Das Bildmaterial darf kostenfrei unter Angabe des Copyright nur im Zusammenhang mit der Berichterstattung zum Thema dieser Presseinformation genutzt werden.

Downloads

Pressemitteilung Mit BIM zur integralen Planung (250,0 kB)
BIM bringt die Beteiligten eines Bauprojekts näher zusammen © Tekla (1,2 MB)
Aufstockung Marienhospital Stuttgart©Boll und Partner_Münzner (287,9 kB)

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Fachkommunikation und Architektur

Dipl.-Ing. Arch. Torsten Zimmermann
Tel. 0211 / 6707-815
Fax 0211 / 6707-829 
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