Marek T.
Möglich-Macher
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ILEK Chicago Exkursion – Tag 7
Am 7. Tag unserer Exkursion haben wir uns im Millennium Park, getroffen. Der Park, der ursprünglich als Rangierbahnhof genutzt wurde, ist heutzutage vor allem bekannt durch den Jay Pritzker Musikpavillon von Frank Gehry und die "Bohne", eine auf hochglanzpolierte Edelstahlskulptur des britischen Künstlers Anish Kapoor, die den offiziellen Namen "Cloud Gate" trägt. Nach der Besichtigung des Parks und eine kurzen Mittagspause haben wir uns dann auf den langen Weg zur Northwestern University gemacht. Die Universität ist wie unsere Universität in Stuttgart in zwei Teile gespalten. Ein Teil befindet sich in der Innenstadt in der Nähe des Chicago River und ein Teil nördlich von Chicago im Vorort Evanston, zu dem wir unterwegs waren. Wir waren an diesem Tag zu einem Symposium eingeladen, bei dem neben unseren Betreuern vom ILEK auch Eric Keune von SOM, Thomas Mozina von Perkins + Will, Tom Jacobs von Krueck + Sexton und Laurence Booth von Booth Hansen Vorträge über Chicagos Hochhäuser, Innovationen im Leicht- und/oder Hochhausbau und diverse andere Themen hielten. Nach dem Symposium durften wir an einem Dinner im Cohen Commons Saal der Universität teilnehmen und hatten die Möglichkeit uns mit den verschiedenen anwesenden Professoren der NWU und den Architekten auszutauschen. Nach diesem sehr herzlichen Abend hat sich ein Teil der Gruppe entschlossen noch auf einen Absacker die Signature Lounge (eine Skybar im 96. Stock des John Hancock Center) zu besuchen, von wo aus man einen atemberaubenden Blick über das nächtliche Chicago und auf den Lake Michigan hatte.  

Deutscher Stahlbau. Gut beraten.Deutscher Stahlbau. Gut beraten.

Presseinformation 29 / 2014   |    Oktober 2014

Pressegespräch zum 37. Deutschen Stahlbautag

Bauen mit Stahl: tragende Säule für den Wirtschaftsstandort Deutschland und ein Weg zur „Null-Abfall-Wirtschaft“!

  • Deutschland recycelt 20 Millionen Tonnen Stahlschrott pro Jahr – das ist fast so viel wie 2.200 Eiffeltürme.
  • Deutschlandweit sind über 3.400 Unternehmen – Konzerne ebenso wie Klein- und Mittelstand in der Stahlbaubranche einschließlich Planer beheimatet.
  • Sie beschäftigen rund 94.000 Mitarbeiter. 2013 trug die Branche  mit 12 Milliarden Euro Umsatz zum wirtschaftlichen Ergebnis in Deutschland bei.
  • Die wichtigsten Berufe im Bereich Planen und Bauen sind Ingenieure und Architekten, die
    z. B. in Bauverwaltungen, Planungsbüros, in der Fertigung oder in der Projektleitung arbeiten. 

Hannover, 28. Oktober 2014.

Am Vortag zum Deutschen Stahlbautag – dem größten Branchentreff in Deutschland – haben die Geschäftsführer von bauforumstahl e.V. Dr. Bernhard Hauke und Volker Hüller

Entwicklungen und Trends der Stahlbaubranche vorgestellt: „Wir sind uns einig, dass Bauen mit Stahl einen unverzichtbaren Beitrag hin zur ‚Null-Abfall-Wirtschaft‘ leistet und zudem enorme wirtschaftliche Vorteile für Bauherren, Mensch und Umwelt bietet.“

Stahl wird als einziger Baustoff zu 99 % recycelt – Bauen mit Stahl schont also Ressourcen und das Klima. Denn der Einsatz einer Tonne Stahlschrott spart CO2-Emissionen in gleicher Höhe ein. Und in Deutschland werden jährlich ca. 20 Millionen Tonnen Stahlschrott recycelt – das ist fast so viel wie 2.200 Eiffeltürme. Für Verbandsgeschäftsführer Dr. Bernhard Hauke ist das Bauen mit Stahl daher ein bedeutendes Fundament für den Klimaschutz und die Schonung von Rohstoffen. „Als Dachverband von über 500 Mitgliedern vertreten wir die Wertschöpfungskette von der Stahlherstellung, über den Handel bis hin zu den Verarbeitern. Wenn beim Bauen mehr Stahl als bisher eingesetzt würde, sänke das hohe Abfallaufkommen der Bauindustrie und die Rohstoffknappheit würde entschärft“, so Hauke. Gemeinsam mit Prof. Dr.-Ing. Manfred Helmus, Lehr- und Forschungsgebiet „Baubetrieb und Bauwirtschaft“ an der Bergischen Universität 

Wuppertal initiiert das bauforumstahl e.V. ein Forschungsvorhaben zur Ermittlung detaillierter Zahlen zum Stahlrecycling im Bauwesen in Deutschland. „Wir wollen den Recycling-Prozess noch nachhaltiger und effektiver gestalten. Hierzu müssen wir den Ist-Zustand im Detail kennen“, so Hauke. Ein bereits gemeinsam ermittelter Sachstandsbericht steht auf der Website von  bauforumstahl www.bauforumstahl.de/news/sachstandsbericht-zum-stahlrecycling zur Verfügung.

Vorteile für Bauherren und Gesellschaft

Weitere klare Vorteile vom Bauen mit Stahl sieht der Verband für Bauwillige aus Unternehmen und der öffentlichen Hand: „Beim Bauen mit Stahl ist der Transportaufwand für Werkzeug und Material oft weitaus geringer als bei der Betonbauweise“, erläutert Hauke. „Das spart nicht nur Zeit und Kosten sondern schont – durch weniger LKWs – auch unsere Straßen!“  Ein weiterer Punkt ist das Thema Brücken. In Deutschland ist knapp die Hälfte der bundesweit rund 67.000 kommunalen Brücken marode. „Die Stahl-Verbundweise bietet enorme Vorteile beim Brückenbau, da z.B. keine Mittelstütze gebraucht wird, wodurch Bauarbeiten ohne größere Verkehrsbeeinträchtigungen durchgezogen werden können. Hier kann die öffentliche Hand pro Brücke bis zu 0,3 Mio. € einsparen“, so die Geschäftsführer. „Wir wollen mit unserem Know-how die Kommunen in Deutschland unterstützen und haben die Initiative ‚Kommunale Brücken‘ initiiert. Zur Entlastung der Städte und Gemeinden stellen wir Entwurfs- und Konstruktionshilfen für kleinere und mittlere Brücken bereit“.

Forschung und Normung

Neben der Vertretung seiner Mitgliedsunternehmen bei Politik und Gesellschaft und der Förderung des Bauens mit Stahl, wirkt der Verband an nationaler und europäischer Normung mit. „Unser Ziel ist es, deutsche Interessen der Stahlbaubranche auf europäischer und internationaler Ebene zu wahren und sicherzustellen, dass kleine und mittlere Stahlbaufirmen wirtschaftlich Stahlbau anbieten können“, so Geschäftsführer Volker Hüller. Ein weiterer Schwerpunkt des Verbands ist die Forschung, beispielsweise an neuen Planungsmöglichkeiten (z.B. Building Information Modeling): „Dadurch ist es möglich, komplexe Hallen- und Stadienkonstruktionen, Hochhaus- oder Brückenbauten zu bauen, die früher so undenkbar waren.“, so Hüller. Eine Errungenschaft von bauforumstahl ist die Entwicklung eines Bemessungsmodells zur Ergänzung der Eurocode – Regelungen für geschraubte Kopfplattenverbindungen. „Die Forschungsarbeiten und die typengeprüften Umsetzungen geben der Branche die Möglichkeit, ohne eigene Berechnungen Standardanschlüsse im Stahlbau wirtschaftlich einzusetzen.“, erläutert Hüller.

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Presse-Info Pressegespräch_28.10.14 (245,5 kB)
v.l.n.r. Volker Hüller und Dr. Bernhard Hauke, beide Geschäftsführer bauforumstahl e.V. ©bauforumstahl (299,9 kB)

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Tel. 0211.6707.812
Fax 0211.6707.829 
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