Marianne Jurgeit
Assistentin der Geschäftsführung
Stahlbau Verlag Shop

ILEK Chicago Exkursion – Tag 7
Am 7. Tag unserer Exkursion haben wir uns im Millennium Park, getroffen. Der Park, der ursprünglich als Rangierbahnhof genutzt wurde, ist heutzutage vor allem bekannt durch den Jay Pritzker Musikpavillon von Frank Gehry und die "Bohne", eine auf hochglanzpolierte Edelstahlskulptur des britischen Künstlers Anish Kapoor, die den offiziellen Namen "Cloud Gate" trägt. Nach der Besichtigung des Parks und eine kurzen Mittagspause haben wir uns dann auf den langen Weg zur Northwestern University gemacht. Die Universität ist wie unsere Universität in Stuttgart in zwei Teile gespalten. Ein Teil befindet sich in der Innenstadt in der Nähe des Chicago River und ein Teil nördlich von Chicago im Vorort Evanston, zu dem wir unterwegs waren. Wir waren an diesem Tag zu einem Symposium eingeladen, bei dem neben unseren Betreuern vom ILEK auch Eric Keune von SOM, Thomas Mozina von Perkins + Will, Tom Jacobs von Krueck + Sexton und Laurence Booth von Booth Hansen Vorträge über Chicagos Hochhäuser, Innovationen im Leicht- und/oder Hochhausbau und diverse andere Themen hielten. Nach dem Symposium durften wir an einem Dinner im Cohen Commons Saal der Universität teilnehmen und hatten die Möglichkeit uns mit den verschiedenen anwesenden Professoren der NWU und den Architekten auszutauschen. Nach diesem sehr herzlichen Abend hat sich ein Teil der Gruppe entschlossen noch auf einen Absacker die Signature Lounge (eine Skybar im 96. Stock des John Hancock Center) zu besuchen, von wo aus man einen atemberaubenden Blick über das nächtliche Chicago und auf den Lake Michigan hatte.  

Deutscher Stahlbau. Gut beraten.Deutscher Stahlbau. Gut beraten.

Presseinformation 11 / 2014   |    Juni 2014

Neue BFS-Schnittstelle für die Stahlbaufertigung

Die Standardisierung von Daten-Schnittstellen in der Stahlbaufertigung ist eine Daueraufgabe und gewinnt im Zuge der sukzessiven Einführung von BIM (Building Information Modeling) zusätzlich an Bedeutung. Die bereits bestehenden DSTV-Schnittstellen wurden jetzt von bauforumstahl (BFS) um eine weitere wichtige Schnittstelle – Beschreibung der Lage von Anbauteilen in Schweißbaugruppen, sog. Anbauschnittstelle – ergänzt.

Dokumentation zur BFS-Anbauschnittstelle

Die Empfehlungen enthalten Informationen über die relative Lage der Teile zueinander, optional über die verwendeten Schweißnähte sowie wahlweise den allgemeinen Bearbeitungszustand. Der Verweis auf die eigentlichen Teile erfolgt über externe Teilebeschreibungen, i.d.R. die NC-Daten. Schnittstellendateien werden i.d.R. von CAD-Systemen, eventuell auch von PPS-Systemen geschrieben. Ihre Verarbeitung ist vorgesehen in Füge- und Schweißanlagen, Markieranlagen bzw. in PPS-Systemen in der Arbeitsvorbereitung. Die neue Anbauschnittstelle wurde auf Basis der "Schweißbaugruppenschnittstelle Stahlbau (WISCON) 1.2 Rev.4" (Stand 05.07.2012) von  AutoCAM festgelegt. Sie formuliert Regeln für die computergestützte Fertigung von Schweißbaugruppen im Stahlbau.

Stahlbauunternehmen, die die Anschaffung eines Schweißroboters, einer Fügeanlage, einer Markieranlage o.ä. planen, wird von bauforumstahl empfohlen, der Maschinensteuerung diese Standardbeschreibung zugrunde zu legen.

Foto:
Moderner Schweißroboter zur Bearbeitung von Baugruppen mit Stahlträgern und Anbauteilen © Kaltenbach

Downloads

Schweißroboter©Kaltenbach (635,2 kB)
Pressemitteilung Anbauschnittstelle Stahlbau (102,5 kB)

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