Johanna Chiessi
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ILEK Chicago Exkursion – Tag 7
Am 7. Tag unserer Exkursion haben wir uns im Millennium Park, getroffen. Der Park, der ursprünglich als Rangierbahnhof genutzt wurde, ist heutzutage vor allem bekannt durch den Jay Pritzker Musikpavillon von Frank Gehry und die "Bohne", eine auf hochglanzpolierte Edelstahlskulptur des britischen Künstlers Anish Kapoor, die den offiziellen Namen "Cloud Gate" trägt. Nach der Besichtigung des Parks und eine kurzen Mittagspause haben wir uns dann auf den langen Weg zur Northwestern University gemacht. Die Universität ist wie unsere Universität in Stuttgart in zwei Teile gespalten. Ein Teil befindet sich in der Innenstadt in der Nähe des Chicago River und ein Teil nördlich von Chicago im Vorort Evanston, zu dem wir unterwegs waren. Wir waren an diesem Tag zu einem Symposium eingeladen, bei dem neben unseren Betreuern vom ILEK auch Eric Keune von SOM, Thomas Mozina von Perkins + Will, Tom Jacobs von Krueck + Sexton und Laurence Booth von Booth Hansen Vorträge über Chicagos Hochhäuser, Innovationen im Leicht- und/oder Hochhausbau und diverse andere Themen hielten. Nach dem Symposium durften wir an einem Dinner im Cohen Commons Saal der Universität teilnehmen und hatten die Möglichkeit uns mit den verschiedenen anwesenden Professoren der NWU und den Architekten auszutauschen. Nach diesem sehr herzlichen Abend hat sich ein Teil der Gruppe entschlossen noch auf einen Absacker die Signature Lounge (eine Skybar im 96. Stock des John Hancock Center) zu besuchen, von wo aus man einen atemberaubenden Blick über das nächtliche Chicago und auf den Lake Michigan hatte.  

Deutscher Stahlbau. Gut beraten.Deutscher Stahlbau. Gut beraten.

Presseinformation 6 / 2014   |    März 2014

Siamak Hariri auf dem Tag der Stahl.Architektur 2014

Auf dem diesjährigen Tag der Stahl.Architektur, der am 30. Oktober 2014 in Hannover stattfindet, wird im internationalen Rahmenprogramm auch Siamak Hariri von Hariri Pontarini Architects aus Toronto erwartet, der sich mit spannenden Projekten einem breiteren Publikum in Deutschland und Europa vorstellen möchte. 

Siamak Hariri besuchte die Universitäten Waterloo und Yale, wo er seinen Master in Architektur abschloss. Er ist Gründungsmitglied des seit 1994 bestehenden Architekturbüros Hariri Pontarini Architects, das sich in einem breiten Feld von Städte- und Wohnbauten, Bildungs- und Kulturbauten bis hin zu Geschäfts- Gewerbe- und Bürobauten sowie Markenarchitektur im Einzelhandels- und Innenarchitekturbereich weltweit engagiert. Siamak Hariri war und ist Dozent an Universitäten wie Toronto, Waterloo und Yale, ist Gastkritiker und war in zahlreichen Jurys in Nordamerika und Europa vertreten. Er ist Mitglied des Rates des Royal Ontario Museum für zeitgenössische Kultur, der Toronto Community Foundation, der Ontario und Alberta Association of Architects, des Royal Architectural Institute of Canada, der Royal Canadian Academy of Arts und war für acht Jahre Mitglied des Waterfront Design Review Panel.

Über 50 seiner zahlreichen Projekte wurden aufgrund  ihrer hohen architektonischen Qualität in den vergangenen Jahren mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Darunter sind der vom Royal Institute of Canada vergebene Architectural Firm Award 2013, der Governor General´s Award, der World Architecture Best Unbuilt Civic Building Award 2010 sowie der Progressive Architecture Award 2007 für den südamerikanischen Bahá'í-Tempel in Santiago de Chile, der auf dem Tag der Stahl.Architektur vorgestellt wird.

Der Baháí Tempel ist ein außergewöhnliches Projekt mit großer Symbolkraft. Prägend für die Freiformkonstruktion ist ein stählernes, räumliches Tragwerk, das hinter der äußeren transluzenten Stein- und Gussglasfassade fast unsichtbar bleibt. Das Bauwerk besteht aus neun von unten aufstrebenden Schwingen, die den Eindruck vermitteln, sich wie Segel im Wind zu blähen. Tagsüber dringt das Tageslicht hindurch, bei Nacht schimmert der Tempel sanft durch seine innere Lichtinszenierung. Die Schwingen sind wie Blätter geformt, in denen sich die Haupt- und Nebenträger der Stahlkonstruktion wie die Adern eines Blattes ausdehnen. Obwohl das Bauwerk eine große Leichtigkeit ausstrahlt, ist seine Tragstruktur erdbebensicher ausgelegt.   

Der Tag der Stahl.Architektur 2014 in Hannover richtet sich an Architekten, Ingenieure, Bauherren und Investoren, die Immobilienwirtschaft, Bauausführende, Behörden und Studenten sowie ein breites, an Architektur interessiertes Publikum. Auf der Veranstaltung geben international bekannte Büros einen Einblick in das zeitgenössische Bauen mit Stahl als gelungener Kombination aus Architektur und Ingenieurbaukunst. Im Rahmen der Veranstaltung werden insbesondere der Preis des Deutschen Stahlbaues 2014, der Sonderpreis des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) für nachhaltige Stahlarchitektur sowie der Förderpreis für Studierende verliehen. Kooperationspartner sind die Architekten- und die Ingenieurkammer Niedersachsen. In einer begleitenden Fachausstellung können Interessenten mit den am Bau beteiligten Firmen in Kontakt treten. Der Eintritt zum Tag der Stahl.Architektur ist kostenfrei (www.bauforumstahl.de/veranstaltung/303).

Informationen:
Stahl-Wettbewerbe 2014 www.bauforumstahl.de/preise-und-wettbewerbe
Tag der Stahl.Architektur 2014 www.bauforumstahl.de/veranstaltung/303 www.facebook.de/bauforumstahl

Downloads

Siamak Hariri©Hariri Pontarini Architects (418,3 kB)
Bahá'í-Tempel©National Spiritual Assembly of the Bahá'ís of Chile (677,1 kB)
Bahá’í Temple of South America©Hariri Pontarini Architects (836,8 kB)
Bahá’íTemple of South America©Hariri Pontarini Architects (2,0 MB)
PM S. Hariri auf dem Tag der Stahl.Architektur2014 (190,7 kB)

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Johanna Chiessi
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