Dipl.-Ing. Volker Hüller
Geschäftsführer | Technik
Stahlbau Verlag Shop

ILEK Chicago Exkursion – Tag 7
Am 7. Tag unserer Exkursion haben wir uns im Millennium Park, getroffen. Der Park, der ursprünglich als Rangierbahnhof genutzt wurde, ist heutzutage vor allem bekannt durch den Jay Pritzker Musikpavillon von Frank Gehry und die "Bohne", eine auf hochglanzpolierte Edelstahlskulptur des britischen Künstlers Anish Kapoor, die den offiziellen Namen "Cloud Gate" trägt. Nach der Besichtigung des Parks und eine kurzen Mittagspause haben wir uns dann auf den langen Weg zur Northwestern University gemacht. Die Universität ist wie unsere Universität in Stuttgart in zwei Teile gespalten. Ein Teil befindet sich in der Innenstadt in der Nähe des Chicago River und ein Teil nördlich von Chicago im Vorort Evanston, zu dem wir unterwegs waren. Wir waren an diesem Tag zu einem Symposium eingeladen, bei dem neben unseren Betreuern vom ILEK auch Eric Keune von SOM, Thomas Mozina von Perkins + Will, Tom Jacobs von Krueck + Sexton und Laurence Booth von Booth Hansen Vorträge über Chicagos Hochhäuser, Innovationen im Leicht- und/oder Hochhausbau und diverse andere Themen hielten. Nach dem Symposium durften wir an einem Dinner im Cohen Commons Saal der Universität teilnehmen und hatten die Möglichkeit uns mit den verschiedenen anwesenden Professoren der NWU und den Architekten auszutauschen. Nach diesem sehr herzlichen Abend hat sich ein Teil der Gruppe entschlossen noch auf einen Absacker die Signature Lounge (eine Skybar im 96. Stock des John Hancock Center) zu besuchen, von wo aus man einen atemberaubenden Blick über das nächtliche Chicago und auf den Lake Michigan hatte.  

Deutscher Stahlbau. Gut beraten.Deutscher Stahlbau. Gut beraten.

Presseinformation 20 / 2013   |    September 2013

Charles Massonnet Award 2013 für Univ.-Prof. em. Dr.-Ing. Joachim Lindner

Seit 1998 ehrt die Europäische Konvention für Stahlbau EKS herausragende Persönlichkeiten mit dem "Charles Massonnet Award" für ihre Verdienste um die Förderung des Stahlbaues in Forschung, Wissenschaft und Praxis. Der Preis geht in diesem Jahr an Univ.-Prof. em. Dr.-Ing. Joachim Lindner in Würdigung seines beeindruckenden Lebenswerkes.

Während seiner rd. 40-jährigen akademischen Laufbahn und mit seiner breiten, beruflichen Erfahrung als Ingenieur und Prüfingenieur deckte und deckt er bis heute ein breites Themenspektrum ab. Seine Arbeiten erstrecken sich über den gesamten Bereich des Stahl- und Stahlverbundbaues; er beschäftigte sich mit dem Biegeknicken von Druckstäben ebenso wie mit historischen Gussstützen, Ermüdungsverhalten, Stabilitätsnachweisen von Glasträgern, Gerüstkonstruktionen, Kranbahnträgern, Plattenbeuleffekten, Wellstegträgern, Profilierung, Verbindungen und Imperfektionsansätzen.

Mit seinem ungeheuren Fleiß und bewundernswerter Ausdauer zeichnet er verantwortlich für  rund 220 Bücher und Publikationen in Fachzeitschriften und Journalen.

Aufgrund seines exzellenten Rufes wurde Prof. Lindner ein national und international anerkannter Experte in den Normungsorganisationen wie DIN, ISO oder CEN und erwarb sich große Verdienste um die europäische Normung. Er war Mitglied und/ oder Vorsitzender in vielen technischen Komitees, darunter DIN 18800-2 und DIN 18800-3, DASt-Richtlinie 015 und 016. Prof. Lindner ist immer noch Leiter der deutschen Delegation bei CEN/TC 250/SC 3 dem Europäischen Komitee für Stahlbaunormung und ist Mitglied im deutschen Spiegelausschuss.

Über 36 Jahre war er Mitglied der Europäische Konvention für Stahlbau EKS/ ECCS/ CECM im TC 8 "Stabilität" und führte 16 Jahre lang sehr erfolgreich deren Vorsitz. In den USA arbeitete Prof. Lindner aktiv mit im SSRC Structural Stability Research Council. Als unabhängiger Experte war er in Deutschland in wissenschaftlichen Gremien zur Förderung der Wissenschaften vertreten, insbesondere in der Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Arbeitsgemeinschaft Industrieller Forschungsvereinigungen (AIF). Außerdem wirkte er erfolgreich in Sachverständigenausschüssen SVA des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt).

Prof. Lindner wurde von Freunden und Kollegen geschätzt für seine Fairness, seinen ungeheuren Fleiß und seine Freundlichkeit. Am 29. März feierte er seinen 75 Geburtstag – noch immer jung und unternehmenslustig.

Downloads

Pressemitteilung ECCS Massonnet-Award2013 an Prof. Lindner (118,2 kB)
Prof.Lindner©ECCS_1 (1,0 MB)

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Fachkommunikation und Architektur

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