Dipl.-Ing. Ronald Kocker
Konstruktiver Stahlbau
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ILEK Exkursion Chicago 2016
Hochhäuser werden unweigerlich die Zukunft des innerstädtischen Bauens darstellen. Auf Grund des Anstiegs der Weltbevölkerung und des zunehmenden Wachstums der Millionenstädte wird dichtes Bauen notwendig und immer gefragter. Im Wintersemester 2016/17 werden 10 Studierende der Architektur am Institut für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren (ILEK) der Universität Stuttgart einen Hochhaus Entwurf bearbeiten, um sich dieser Thematik anzunehmen. Da Chicago die Geburtsstätte der Gebäudetypologie Hochhaus darstellt, bietet es sich an, das Planungsgrundstück dort anzusetzen und die Recherchephase mit einer Exkursion zu verbinden. Das besondere dabei wird sein, dass auch Studierende des Bauingenieurwesens dabei sein werden, denn Interdisziplinarität ist besonders bei solch großen Bauprojekten essentiell. Zusammen mit der 17-köpfigen Studierendengruppe werden zwei Mitarbeiter des ILEK eine 9-tägige Exkursion im Oktober 2016 unternehmen. Dabei werden wir uns nicht nur der Geschichte des Hochhausbaus widmen, sondern auch neueste Entwicklungen erfahren, sowie die Beziehung zu der Architekturfakultät der Northwestern University weiter vertiefen. Gemeinsame Vorlesungen, Besprechungen sowie ein zusammen organisiertes Symposium werden dabei eine große Rolle spielen. Des weiteren sind Baustellenbesichtigungen und Besichtigungen einiger Architektur- und Ingenieurbüros geplant, wie z.B. zu Helmut Jahn, SOM oder Gill+Smith. Über den Verlauf der Exkursion werden wir auf diesem Blog live berichten und bedanken uns bereits vorab für die freundliche Unterstützung unserer Sponsoren, allen voran: Bauforumstahl.

Deutscher Stahlbau. Gut beraten.Deutscher Stahlbau. Gut beraten.

Presseinformation 20 / 2013   |    September 2013

Charles Massonnet Award 2013 für Univ.-Prof. em. Dr.-Ing. Joachim Lindner

Seit 1998 ehrt die Europäische Konvention für Stahlbau EKS herausragende Persönlichkeiten mit dem "Charles Massonnet Award" für ihre Verdienste um die Förderung des Stahlbaues in Forschung, Wissenschaft und Praxis. Der Preis geht in diesem Jahr an Univ.-Prof. em. Dr.-Ing. Joachim Lindner in Würdigung seines beeindruckenden Lebenswerkes.

Während seiner rd. 40-jährigen akademischen Laufbahn und mit seiner breiten, beruflichen Erfahrung als Ingenieur und Prüfingenieur deckte und deckt er bis heute ein breites Themenspektrum ab. Seine Arbeiten erstrecken sich über den gesamten Bereich des Stahl- und Stahlverbundbaues; er beschäftigte sich mit dem Biegeknicken von Druckstäben ebenso wie mit historischen Gussstützen, Ermüdungsverhalten, Stabilitätsnachweisen von Glasträgern, Gerüstkonstruktionen, Kranbahnträgern, Plattenbeuleffekten, Wellstegträgern, Profilierung, Verbindungen und Imperfektionsansätzen.

Mit seinem ungeheuren Fleiß und bewundernswerter Ausdauer zeichnet er verantwortlich für  rund 220 Bücher und Publikationen in Fachzeitschriften und Journalen.

Aufgrund seines exzellenten Rufes wurde Prof. Lindner ein national und international anerkannter Experte in den Normungsorganisationen wie DIN, ISO oder CEN und erwarb sich große Verdienste um die europäische Normung. Er war Mitglied und/ oder Vorsitzender in vielen technischen Komitees, darunter DIN 18800-2 und DIN 18800-3, DASt-Richtlinie 015 und 016. Prof. Lindner ist immer noch Leiter der deutschen Delegation bei CEN/TC 250/SC 3 dem Europäischen Komitee für Stahlbaunormung und ist Mitglied im deutschen Spiegelausschuss.

Über 36 Jahre war er Mitglied der Europäische Konvention für Stahlbau EKS/ ECCS/ CECM im TC 8 "Stabilität" und führte 16 Jahre lang sehr erfolgreich deren Vorsitz. In den USA arbeitete Prof. Lindner aktiv mit im SSRC Structural Stability Research Council. Als unabhängiger Experte war er in Deutschland in wissenschaftlichen Gremien zur Förderung der Wissenschaften vertreten, insbesondere in der Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Arbeitsgemeinschaft Industrieller Forschungsvereinigungen (AIF). Außerdem wirkte er erfolgreich in Sachverständigenausschüssen SVA des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt).

Prof. Lindner wurde von Freunden und Kollegen geschätzt für seine Fairness, seinen ungeheuren Fleiß und seine Freundlichkeit. Am 29. März feierte er seinen 75 Geburtstag – noch immer jung und unternehmenslustig.

Downloads

Pressemitteilung ECCS Massonnet-Award2013 an Prof. Lindner (118,2 kB)
Prof.Lindner©ECCS_1 (1,0 MB)

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