Dipl.-Ing. Gregor Machura
Stahlbautechnik
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ILEK Chicago Exkursion - Tag 9
Der letzte offizielle Tag der Exkursion diente hauptsächlich dazu, die bis dahin noch nicht erkundeten Gebäude zu besichtigen. Da am Nachmittag ein Besuch des Büros von Helmut Jahn auf der Agenda stand, hörten wir vor den jeweiligen Bauten die Referate zu dem James R. Thompson Center, dem Citigroup Center und dem Xerox Center. Das Thomposon Center gilt als eines der umstrittensten Bauten in Chicago's Bevölkerung und hat auch unter den Studierenden gemischte Gefühle hervorgerufen. Die Form und die Farbe sind schon sehr ungewöhnlich auch wenn das enorm großräumige und sehr hohe Atrium einen besonderen Eindruck hinterlässt. Neben diesen Bauten der Postmoderne wurden unter anderem noch das Sullivan Center, die Marina City, das IBM Building und das Carbide and Carbon mit seiner vergoldeten Spitze Zwischenziele unserer morgendlichen Runde. Leider spielte ausgerechnet am letzten Tag das Wetter nicht mehr so gut mit, sodass wir ziemlich durchnässt waren, als wir uns um zum Bürotermin bei Helmut Jahn einfanden. Da die gesamte Exkursion aber von durchwegs gutem Wetter profitieren konnte, ließ sich dieser eine Regentag verkraften. Bei Helmut Jahn erhielten wir einen Überblick über sämtliche Bauten und Bauvorhaben des 50 Mann großen Büros. Die Anzahl der Mitarbeiter erscheint relativ wenig, wenn man bedenkt welche großen Projekte dort realisiert werden. Als besonderen Abschluss führte uns der Jahn-Mitarbeiter auf die ausgebaute Spitze des 35 East Wacker Drive Gebäudes, welche bereits Al Capone als Partyraum diente und uns nun zum Abschluss einer gelungenen Exkursion ein weiteres Mal eine 360° Aussicht auf Chicago bot. Der Rest des Abends klang bei einem gemeinsamen Barbesuch aus und wurde ansonsten noch mit Packen für den Abflug am nächsten Tag verbracht. Wir möchten uns bei allen Unterstützern unserer Exkursion, darunter natürlich auch dem Bauforum Stahl herzlich bedanken, erst durch Ihre finanzielle Hilfe wurde es möglich den Studierenden ein umfassendes und spannendes Programm zu bieten.

Deutscher Stahlbau. Gut beraten.Deutscher Stahlbau. Gut beraten.

Presseinformation 16 / 2012   |    November 2012

Deutscher Stahlbautag 2012 schloss mit Festakt zur Preisverleihung

Der deutsche Stahlbautag am 18./19.10.2012 in Aachen unter der Schirmherrschaft von Bundesbauminister Dr. Peter Ramsauer fand mit einem Festakt zur Verleihung der diesjährigen Stahl-Architekturpreise seinen würdigen Abschluss. Rund 350 Teilnehmer trafen sich zum 2. Tag der Stahl.Architektur, um die Gewinner gebührend zu feiern. Die im Zwei-Jahres-Rhythmus ausgelobten traditionsreichen Preise werden von bauforumstahl verliehen, dem Forum für Beratung und Wissenstransfer von Unternehmen und Organisationen aus dem Stahlbaubereich.

Der "Preis des Deutschen Stahlbaues 2012" ging an Prof. Volker Staab, staab Architekten, Berlin für den Umbau des Museums der Bayerischen Könige in Hohenschwangau. Die Jury lobte die vollendete Synthese aus deutender Formsetzung und ingenieuser Formfindung. Den Sonderpreis des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung 2012 für nachhaltige Stahlarchitektur überreichte Staatssekretär Rainer Bomba an kister scheithauer gross architekten und stadtplaner für die zukunftsfähige Modernisierung des Blau-Gold-Haus in Köln. Besonders erfreut zeigte sich Bomba darüber, wie kreative Architekten Bestandsbauten in hoher Qualität wiedererstrahlen ließen und zu neuem Leben erweckten.  Den 1. Preis im Nachwuchswettbewerb "Förderpreis des Deutschen Stahlbaues 2012" erhielten Hendrik Brinkmann und Holger Harmeier, Studierende bei Prof. Herbert Bühler an der Fachhochschule Münster (msa) für ihre Semesterarbeit "Ausstellungsraum am Drubbel in Münster".

Dr. Roger Schlim, Vorsitzender des Vorstands von bauforumstahl, wendete sich an die anwesenden Architekten mit den Worten: "In einer ausschließlich von Technikern geprägten Welt gäbe es viele faszinierende Bauwerke nicht. Ich bewundere nicht nur Ihre Kunst sondern auch Ihren Mut, mit dem Sie uns immer wieder zum Staunen bringen."

Als Vizepräsident der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen forderte Michael Arns in seiner Begrüßung die Politik auf, dafür zu sorgen, dass wieder mehr Investitionen in den Bausektor möglich werden. "Klimaschutz braucht Baupolitik", erneuerte Arns das Motto des diesjährigen Architektentages NRW. Sowohl die Wohnungswirtschaft als auch private Bauherren benötigten verlässliche Rahmenbedingungen und steuerliche Anreize.

Ralf Luther, Präsident des Deutschen Stahlbau-Verbandes DSTV und stellvtr. Vorsitzender von bauforumstahl mahnte die Politik, bessere Rahmenbedingungen für die Abwicklung von Großprojekten zu schaffen. "Gute Architektur braucht auch gute Planungs- und Realisierungsbedingungen um zu wachsen. Gerade am Öffentlichen Bau müssen wir ein neues Grundverständnis über die Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer herbeiführen."

Am Tag zuvor hatten die rd. 750 Teilnehmer des Deutschen Stahlbautages aus allen Bereichen der Bau- und Immobilienbranche, aus Architektur- und Planungsbüros die neuesten Trends und Entwicklungen präsentiert und diskutiert. Einen Schwerpunkt bildete dabei das nachhaltige Bauen in verschiedensten Anwendungsbereichen sowie die Bedeutung des regenerativen Baustoffes Stahl für die Klimapolitik und eine erfolgreiche Energiewende. Thomas Kempen, Mitglied des Vorstands der Ingenieurkammer-Bau NRW, erfreute die Teilnehmer mit seinem Statement über die breiten Einsatzmöglichkeiten der Stahlbauweise, wobei er gleichzeitig die unnötigen Hemmnisse bedauerte, mit denen der Stahlbau in Deutschland beim Brandschutz konfrontiert werde.

Der diesjährige Branchentreff stand ganz im Zeichen des Zusammenschlusses der Branche. Zum 01.01.2012 hatten bauforumstahl (BFS) und der Deutsche Stahlbau-Verband DSTV ihre gesamten Aktivitäten unter dem Dach von bauforumstahl e.V. in Düsseldorf zusammengeführt. Entsprechend gut war die Stimmung, zumal angesichts der bislang guten Baukonjunktur in Deutschland die Stahlbaubetriebe ein gutes erstes Halbjahr 2012 verzeichneten. Mit einer Produktion von 1 Mio. Tonnen in den ersten sechs Monaten konnte der deutsche Stahlbau an das überaus gute Baujahr 2011 anknüpfen. Insgesamt ergab sich ein Zuwachs von 2,7 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr 2012 wird mit rd. 2 Mio. Tonnen im Kernbereich des konstruktiven Stahlbaues ein Produktionsniveau wie in den letzten Jahren erwartet.

Downloads

PM_ErfolgrAbschlussDtStahlbautag_2012 (173,7 kB)
Preisverleihung Förderpreis 2012 ©bauforumstahl_Birgit Seidel, Oberhausen (529,0 kB)
v.l.n.r.: Prof. Karsten Geißler (GMG Ingenieurgesellschaft, Technische Universität Berlin), Holger Harmeier, Hendrik Brinkmann, Dr. Bernhard Hauke (bauforumstahl)
Preisverleihung Sonderpreis des BMVBS©bauforumstahl_Birgit Seidel, Oberhausen (1,2 MB)
v.l.n.r.: Dr. Bernhard Hauke (bauforumstahl), Prof. Johannes Kister (kister scheithauer gross architekten und stadtplaner GmbH), Alexander Lammerting (LIG Lammerting Immobilien GmbH), Staatssekretär Rainer Bomba
Preisverleihung Preis des Deutschen Stahlbaues 2012©bauforumstahl_Birgit Seidel, Oberhausen (923,6 kB)
v.l.n.r.: Henning Ecker (IFB), Franz Prebeck (Prebeck GmbH), Florian Prebeck (Prebeck GmbH), Hanns Ziegler (Staab Architekten), Elisabeth von Hagenow (Wittelsbacher Ausgleichsfonds), Volker Staab (Staab Architekten), Prof. Dörte Gatermann (Gatermann + Schossig Architekten), Dr. Bernhard Hauke (bauforumstahl)
StbPr.2012_alle Preisträger+Ausz©bauforumstahl_Birgit Seidel, Oberhausen (537,4 kB)

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Fachkommunikation und Architektur

Dipl.-Ing. Arch. Torsten Zimmermann
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torsten.zimmermann(at)bauforumstahl.de



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