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Nutzung: Brückenbau
Je nach Nutzung unterteilt man Brücken in
- Fußgänger- und Radwegbrücken
- Straßenbrücken
- Autobahnbrücken
- Eisenbahnbrücken
- Wasserstraßenbrücken.
Stahlbrücken haben üblicherweise eine Lebensdauer von über 100 Jahren. Ihre Lebensdauer ist vorherbestimmbar, da die strukturellen Elemente sichtbar und zugänglich sind. Anzeichen einer Verschlechterung lassen sich sofort erkennen, ohne dass aufwendige Untersuchungen erforderlich sind.
Korrosion ist eine Oberflächenerscheinung, die nur selten einen Einfluss
auf die Tragfähigkeit einer Brücke hat. Schadhafte Flächen lassen sich durch Nachbehandlung schnell beseitigen. Moderne Stahlbrücken erfordern kein häufiges Nachbeschichten. Bei modernen Anstrichsystemen wird von einer Lebensdauer von bis zu 40 Jahren ausgegangen.
Daneben gibt es auch alternative Korrosionsschutzmethoden.
So wird beispielsweise Wetterfester Stahl für Brückenträger eingesetzt, da die Langzeitvorteile mit kontrollierten Abrostungsraten unter bestimmten Umgebungsbedingungen eine minimale Wartung des Brückenbauwerkes ermöglichen.

Stahlbrücken können relativ schnell einem anderen Einsatzzweck angepasst werden. Sie können verbreitert werden, wenn aufgrund steigender Verkehrsbelastung weitere Fahrspuren hinzugefügt werden sollen, und verstärkt werden, um höhere Nutzlasten tragen zu können.
Stahlbrücken können nach Beschädigungen schnell repariert werden. Die beschädigten Stellen lassen sich ausschneiden und durch neue Einschweißteile ersetzen; alternativ können verformte Träger auch mittels Richten instand gesetzt werden.
Wenn Stahlbrücken nicht mehr genutzt werden sollen, können die Träger demontiert und dem Stoffkreislauf zugeführt werden (Recycling).
Das gute Verhältnis zwischen Festigkeit und Eigengewicht von Baustahl ermöglicht eine starke Reduzierung der Kosten für die Unterbauten, was besonders bei schlechtem Baugrund wichtig ist. Ein geringes Eigengewicht ist auch ein wichtiger
Faktor für den Transport und das Handling von Komponenten.
Zusätzlich ermöglicht das geringe Gewicht sehr niedrige Bauhöhen mit großen Durchfahrtshöhen. Die Länge von Zufahrtsrampen lässt sich auf ein Minimum reduzieren.
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