22.10.2012
Stahlbau für die Zukunft des Bauens gut aufgestellt
Der deutsche Stahlbau konnte mit einer Produktion von 1 Mio. Tonnen im ersten Halbjahr 2012 an das überaus gute Baujahr 2011 anknüpfen. Insgesamt ergab sich ein Zuwachs von 2,7 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Anstieg vom 2. zum 1. Quartal betrug 15,9 %. Der Rückgang im 2. Quartal gegenüber dem Vorjahresquartal lag weniger an konjunkturellen, als vielmehr an abrechnungstechnischen Gründen. Volumenzuwächse gab es insbesondere im Bereich Türme- und Gittermasten – hier finden sich z.B. auch Teile für Windkraftanlagen – sowie im klassischen Industriebau. Für das Gesamtjahr 2012 wird mit rd. 2 Mio. Tonnen im Kernbereich des konstruktiven Stahlbaues eine Produktion in der Größenordnung der letzten Jahre erwartet. Diese Schätzung erfolgt unter dem Vorbehalt großer statistischer Unsicherheiten und Ungenauigkeiten der amtlichen Statistik.
Die Lage der Stahlverarbeiter ist derzeit besser als die der Stahlhersteller und des Stahlhandels, die als Vorläufer in der Prozesskette die nachlassende Konjunktur eher spüren. Aber auch die Stahlbaubetriebe müssen feststellen, dass die Zeiten größerer Aufträge, beispielsweise im Bereich der Stadienbauten oder öffentlicher Bauten, vorerst vorbei sind. Der Druck auf die Margen der Betriebe ist entsprechend hoch. Im europäischen Vergleich ist das Niveau allerdings immer noch befriedigend. Angesichts der Wachstumseinbrüche in den Nachbarländern können deutsche Stahlbauer über den nationalen Markt hinaus aber derzeit nur im entfernteren Ausland erfolgreich agieren.
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