Doris Reichl
Assistenz Recht
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ILEK Chicago Exkursion - Tag 9
Der letzte offizielle Tag der Exkursion diente hauptsächlich dazu, die bis dahin noch nicht erkundeten Gebäude zu besichtigen. Da am Nachmittag ein Besuch des Büros von Helmut Jahn auf der Agenda stand, hörten wir vor den jeweiligen Bauten die Referate zu dem James R. Thompson Center, dem Citigroup Center und dem Xerox Center. Das Thomposon Center gilt als eines der umstrittensten Bauten in Chicago's Bevölkerung und hat auch unter den Studierenden gemischte Gefühle hervorgerufen. Die Form und die Farbe sind schon sehr ungewöhnlich auch wenn das enorm großräumige und sehr hohe Atrium einen besonderen Eindruck hinterlässt. Neben diesen Bauten der Postmoderne wurden unter anderem noch das Sullivan Center, die Marina City, das IBM Building und das Carbide and Carbon mit seiner vergoldeten Spitze Zwischenziele unserer morgendlichen Runde. Leider spielte ausgerechnet am letzten Tag das Wetter nicht mehr so gut mit, sodass wir ziemlich durchnässt waren, als wir uns um zum Bürotermin bei Helmut Jahn einfanden. Da die gesamte Exkursion aber von durchwegs gutem Wetter profitieren konnte, ließ sich dieser eine Regentag verkraften. Bei Helmut Jahn erhielten wir einen Überblick über sämtliche Bauten und Bauvorhaben des 50 Mann großen Büros. Die Anzahl der Mitarbeiter erscheint relativ wenig, wenn man bedenkt welche großen Projekte dort realisiert werden. Als besonderen Abschluss führte uns der Jahn-Mitarbeiter auf die ausgebaute Spitze des 35 East Wacker Drive Gebäudes, welche bereits Al Capone als Partyraum diente und uns nun zum Abschluss einer gelungenen Exkursion ein weiteres Mal eine 360° Aussicht auf Chicago bot. Der Rest des Abends klang bei einem gemeinsamen Barbesuch aus und wurde ansonsten noch mit Packen für den Abflug am nächsten Tag verbracht. Wir möchten uns bei allen Unterstützern unserer Exkursion, darunter natürlich auch dem Bauforum Stahl herzlich bedanken, erst durch Ihre finanzielle Hilfe wurde es möglich den Studierenden ein umfassendes und spannendes Programm zu bieten.

Deutscher Stahlbau. Gut beraten. Deutscher Stahlbau. Gut beraten.

12.11.2015

Parlamentarisches Frühstück

Oliver Stein, Geschäftsführer Donges Steeltec, erläutert die Projekte, © Jens Schicke

Am 04. November 2015 hat bauforumstahl zum ersten parlamentarischen Frühstück Vertreter  aus Politik, Stahlbau, Stahlindustrie, Verbänden und Hochschulen nach Berlin eingeladen. Die Teilnehmer diskutierten lebhaft die unterschiedlichsten Themen und Vorteile des Brückenbaus mit Stahl.

bauforumstahl fordert Recycling und Ökobilanz über den gesamten Lebenszyklus bei Ausschreibung und Vergabe zu berücksichtigen, Brücken zu bauen und zu planen, die einfach zu sanieren und anzupassen sind, statt sie abreißen zu müssen, kurze Bauzeiten mit wenig Verkehrsstörungen, den Einsatz von mehr wartungsfreien Brücken durch Feuerverzinken und neue Ausschreibungsverfahren je nach Umfang des Bauwerks.


Karsten Möring, MdB, CDU/CSU Bundestagesfraktion, begrüßt die Teilnehmer, © Jens Schicke

Zahlen und Fakten aus der Stahlerzeugung und dem Stahlbau in Deutschland untermauerten die vorangegangenen Punkte, ergänzt um eine Betrachtung der volkswirtschaftlichen Kosten von Brücken aus der Forschung. "Um die Vorteile des Stahlbrückenbaus voll auszuschöpfen müssen die Erkenntnisse aus den vorgestellten Forschungsprojekten Eingang in die Planungen, Ausschreibungen und Wettbewerbe der öffentlichen Hand finden", so Dr. Bernhard Hauke, Geschäftsführer von bauforumstahl.

Abschließend wurden an Hand der Beispiele Talbrücke Windelbach in Herborn, Überführungsbauwerk über die A6 in Schwabach und Honsellbrücke in Frankfurt am Main die angesprochenen Themen erläutert.


Dr. Bernhard Hauke, Geschäftsführer bauforumstahl, erläutert seinen Standpunkt, © Jens Schicke

Booklet Veranstaltung
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