Büro West - Brandschutz
Korrosionsschutz: Beschichtung
Klassisch besteht ein Beschichtungssystem aus einer Grundbeschichtung, einer Zwischenbeschichtung und einer Deckbeschichtung.
Die Grundbeschichtung (GB) sorgt für die Haftung der nachfolgenden Beschichtung auf der Oberfläche. Die Pigmente (Zinkstaub, Zinkphosphat) tragen entscheidend zur Korrosionsschutzfunktion bei.
Die Zwischenbeschichtung (ZB) ist insbesondere für die Barrierewirkung des Beschichtungssystems verantwortlich. Entsprechende Pigmentierung (z.B. plättchenförmige Eisenglimmer) erhöht diese. Die Anzahl der Zwischenbeschichtungen richtet sich nach den Anforderungen an das Objekt.
Die Deckbeschichtung (DB) hat sowohl eine korrosionsschutztechnische als auch eine dekorative Funktion. Sie ist für die Wetterbeständigkeit des Systems verantwortlich und muss UV-Strahlung, Chemikalien, Abtrieb und aggressiver Atmosphäre ausreichenden Wiederstand leisten.
Grund-, Zwischen- und Deckbeschichtungen müssen so aufeinander abgestimmt werden, dass in Verbindung mit der Schichtdicke des Beschichtungssystems der optimale Korrosionsschutz unter den unterschiedlichen Korrosivitätsbelastungen erreicht wird.
DIN EN ISO 12944-5 regelt den Korrosionsschutz durch Beschichtungssysteme. Dort findet man empfohlene Beschichtungssysteme in Abhängigkeit von der Korrosivitätskategorie und der zu erwartenden Schutzdauer (s. Tabelle K2).
Stahlbau Arbeitshilfe 1.3 Korrosionsschutz Beschichtungsstoffe
Die Wirksamkeit und Schutzdauer von Beschichtungen wird maßgeblich von der Vorbehandlung der Oberflächen beeinflusst Stahlbau Arbeitshilfe 1.2 Korrosionsschutz Oberflächenvorbereitung
Weitere Links: www.lackindustrie.de, www.sika.de, www.geholit-wiemer.de
Weitere Literatur:
Merkblatt 405: Korrosionsschutz von Stahlkonstruktionen durch Beschichtungssysteme, Stahl-Informations-Zentrum http://www.stahl-info.de/schriftenverzeichnis/pdfs/MB405_Korrosionsschutz_von_Stahlkonstruktionen_durch_Beschichtungssysteme.pdf




